Sicherheit geht vor

Regale können ortsfeste oder verfahrbare Lagereinrichtungen sein. Sie werden unterschieden in Fachbodenregale, Palettenregale, Kragarmregale, Durchlaufregale und Einfahrregale. Auch bei der Lagerung von Paletten in Regalen müssen besondere Anforderungen hinsichtlich Traglast und Durchbiegung berücksichtigt werden. Werden Paletten falsch gelagert, kann dies zu einer Störung der logistischen Abläufe bis hin zur Gefährdung von Menschen führen. Beispielsweise kann eine unterdimensionierte Palette im Hochregal havarieren und damit seine Funktionsfähigkeit und Sicherheit beeinflussen.

Hohe statische Anforderungen

Die Regallagerung stellt hohe statische Anforderungen an eine Holzpalette. In einem Regal stehen anders als auf dem Boden nur wenige Auflagepunkte zur Verfügung. Außerdem werden Paletten in Regalen meist über einen längeren Zeitraum gelagert. Dies führt zu einer langfristigeren Beanspruchung der Palette. Die Palettensoftware PALLET-Express berücksichtigt diese Beanspruchung. Mit ihr lassen sich sogenannte Teilsicherheitswerte berechnen.

Nicht alle Paletten für ein Regal geeignet

Im Regal sollten deshalb nur Paletten gelagert werden, die dafür konstruiert und berechnet wurden. Die Kennzeichnung einer nach dem HPE-Certified Standard berechneten und gefertigten Palette zeigt an, wie sie verwendet werden darf. Hat eine Palette keine Kennzeichnung, muss sie vor der Lagerung in einem Verpackungsprüflabor auf ihre Belastbarkeit getestet werden. Aus Sicherheitsgründen sind die Vorgaben der Berufsgenossenschaft sehr streng. Nur geprüfte und gekennzeichnete Paletten dürfen im Regal gelagert werden. Das Ladegut muss zusätzlich gegen Herunterfallen gesichert werden.

 

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